Vonovia Skulpturenwettbewerb

Quartiersbesichtigung
Der Wettbewerb

Kunst erfahrbar machen

Die Bedeutung des „Quartiers“ als Zentrum des guten, nachbarschaftlichen Zusammenlebens hat in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich zugenommen. Was aber macht ein lebenswertes Quartier aus? Zu den wichtigsten Kennzeichen gehören eine gewachsene Infrastruktur mit Schulen, Verkehrsmitteln und Einzelhandel, sicherlich auch Wohngebäude in einem guten technischen und energieeffizienten Zustand sowie kulturelle Angebote. Ein lebenswertes Quartier ist darüber hinaus aber nur mit durchdachten und auf die Bedürfnisse der Bewohner/innen abgestimmten Freiflächen denkbar. Auch dies ist öffentlicher Raum – und er beeinflusst maßgeblich die Lebensqualität von Bewohner/innen und Anwohner/innen.

„Die Skulpturen sollen den Menschen in unseren Quartieren zugutekommen. Sie sollen die Identifikation mit dem Viertel stärken“, erläutert Klaus Freiberg, Mitglied des Vorstands von Vonovia. „Kunst bedeutet, Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Der Wettbewerb hat die Aufgabe, aktuelle Fragen zu gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Aspekten der Quartiersentwicklung auf künstlerische Weise greifbar zu machen.“ Konkret wird es um drei verschiedene Quartiere gehen, in denen Vonovia einen Großteil des Gebäudebestandes hält. „Uns ist es wichtig, dass die Vorschläge sehr individuell für das jeweilige Quartier ausgearbeitet werden und das Miteinander in der Siedlung fördern“, so Freiberg. 

 

Der Wettbewerb

Vom 25. Juli bis 4. September 2017 konnten sich Künstler für die Teilnahme am Kunstwettbewerb bewerben. Außerdem sollten sie begründen, warum sie sich gerade für ein bestimmtes der drei Quartiere bewerben. 

Aus diesen Bewerbern wurden die Teilnehmer des Wettbewerbs im September ausgewählt. Ihnen wurden in anschließenden Workshops vor Ort die Quartiere und ihre Besonderheiten vorgestellt. Auf dieser Basis sollten die Ideen für die Skulpturen entwickelt werden.

Eine Fachjury tagte am 7. März 2018 in Berlin und prämierte die Gewinnerentwürfe. Dem Gremium gehören an: Britta Peters (Kuratorin), Renate Wolff (Künstlerin), Folke Köbberling (Künstlerin und Professorin) und Benedikt Stahl (Architekt). Die ausgewählten Skulpturen sollen dann in 2018 und 2019 realisiert werden.

Der Wettbewerb

Die Preisträger stehen fest

Das Preisgericht, unter Vorsitz der Kuratorin Britta Peters, tagte zur Auswahl in Berlin. Axel Loytved, Claudia Mann, Sonja Vordermaier, Barbara Wille, Thilo Folkerts, Via Lewandowsky und Veronike Hinsberg wurden prämiert.

Jury

Lernen Sie die Jurymitglieder des Wettbewerbs kennen

Jurysitzung

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